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Mozart Serenade im Brunnenhof

Di, 11.07.2017
Brunnenhof der Residenz München, 20:00 Uhr

EUROPAMUSICALE Festival Strings am 11.07.2017

Hildegard Schön Musikalische Leitung

Rebekka Hartmann Konzertmeisterin & Violine solo

Andrey Godik Oboe solo

Orchester:
Rebekka Hartmann, Fabian Kläsener, Lilian Heere, Violeta Barrena, Louis Vandory, Julia Knapp
Violine
Sara Kim, Editha Chung Viola | Hendrik Blumenroth Violoncello
Dominik Luderschmid Kontrabass
Claire Sirjacobs, Ketevani Ketashvili Oboe
Lucas Gruber, Hakan Isiklilar Fagott
Alessandro Viotti, Irakli Zandarashvili Horn
Alexandra Obermeier, Lea Hamm Klarinette

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
 
Violinkonzert G-Dur KV 216

Konzert für Oboe und Orchester KV 314   
             
Harmoniemusik aus  
Don Giovanni „Reich mir die Hand“
Die Zauberflöte „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“
Don Giovanni „Feinsliebchen komm ans Fenster“
Die Zauberflöte „Bei Männern welche Liebe fühlen“
Don Giovanni „Nur ihrem Frieden“
Cosi fan tutte „Trage sanft“
Figaros Hochzeit „Nun vergiß leises Fleh’n“

Serenade für Streicher Nr. 13 G-Dur KV 525 „Eine kleine Nachtmusik“

 

Mozarts Serenade Nr. 13 „Eine kleine Nachtmusik“ ist wohl die bekannteste Vertreterin dieses Genres – und überdies so eingängig, dass sie in der Werbung, als Filmmusik und für andere Zwecke Verwendung fand. Mit dem 1887 beendeten Werk beweist der späte Mozart, dass die Schönheit einer Komposition durchaus auch in ihrer Reinheit liegen kann.

Für Freiluftkonzerte besodners geeignet waren die Harmoniemusiken oder auch "Harmonie" genannte Bläserformationen. Diese um zwei Hörner gruppierten Ensembles von je zwei Bläsern pro Stimme (2 Hörner, 2 Klarinetten, 2 Fagotte, 2 Oboen) erfreute sich ab der Mitte des 18. Jahrhunderts großer Beliebtheit an den Adelshöfen. Der Besitz einer solchen Kapelle gehörte bald zum Statussymbol.

Im Repertoire dieser Kapellen befanden sich zahlreiche Originalkompositionen von namhaften Komponisten, unter ihnen Mozart und Beethoven. Zunehmender Beliebtheit erfreuten sich obendrein Bearbeitungen bekannter Opern. Selbst Mozart erwägte, wie in einem Brief an seinen Vater 1782 mitgeteilt, seine Oper "Die Entführung aus dem Serail" "auf die Harmonie [zu] setzen - sonst kommt mir einer bevor - und hat anstatt meiner den Profit davon." Welch großer Beliebtheit sich die Bearbeitungen erfreuten, das belegen die in beträchtlicher Zahl überlieferten Noten aus fürstlichen Musikbibliotheken dieser Zeit.

Hildegard Schön
Musikalische Leitung


Rebekka Hartmann
Konzertmeisterin & Violine solo

Andey Godik
Oboe

Kritik SZ 30.01.2017

Karten:
€ 29,00 bis € 66,00
zuzügl. EUR 1,50 Systemgebühr pro Ticket
Schüler und Studenten 50% Ermäßigung

Kostenlose Tickethotline:
Tel. 0800 - 545 44 55  |  Fax. 0800 - 545 44 44
Mo - Do: 9:00 - 17:00 Uhr  |  Fr: 9:00 - 15:00 Uhr