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Musik für Toleranz und Achtung

Gedenkkonzert am 11. September 2002 in Krakau

Die Attentate des 11. September 2001 in Amerika haben jeden tief betroffen. Die Folgen wirken bis heute nach und erfordern damals wie heute eine Überprüfung der Weltsozialordnug im Sinne von "Toleranz und Achtung". Auf Initiative des amerikanischen Dirigenten Gilbert Levine, ein Jahr nach den Terroranschlägen den Opfern ein Gedenkkonzert zu widmen, hat EUROPAMUSICALE veranlasst dieses Projekt zu realisieren.

Der Kontakt von Gilbert Levine zu Krakau datiert aus der Zeit als er künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Krakauer Philharmoniker und somit der erste amerikanische Dirigent eines osteuropäischen Orchesters war. Krakau gehört außerdem zu den traditionsreichsten Kulturstädten Europas und mit diesem Konzert konnte das damalige EU- Beitrittskandidatenland Polen eine kulturpolitische Initiative in die Welt hinaustragen.

Das Konzert stand unter dem Segen Papst Johannes Paul II.: Sowohl das musikalische Programm, als auch die Kirche St. Peter und Paul, in der dieser seine Priesterweihe empfing, waren für ihn von großer persönlicher Bedeutung. Außerdem wurde das Europamusicale-Konzert von dem damaligen UN-Generalsekretär Kofi A. Annan und von New Yorks Bürgermeister Michael R. Bloomberg begrüßt und ideell unterstützt.