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American Bouquet

So, 12.02.2017
Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München, 11:00 Uhr

Franz Halász Gitarre
Elena Fomenko Gitarre
Laura Lootens Gitarre
Andrea Lieberknecht Flöte
Mark Xiao Flöte
Albert Steinberger Violine
Miku Hisamatsu Keyboard

Tempesta Quartett:
Julia Knapp Violine
Lilian Heere Violine
Jannis Hoesch Viola
Saskia Hirschinger Violoncello

Robert Beaser (*1954)
Mountain Songs für Flöte und Gitarre 
George Rochberg (1918-2005)
American Bouquet - Versions of Popular Music für Gitarre solo
George Gershwin
(1898-1937)
Preludes for Piano bearbeitet für Violine und Gitarre von Heifetz und Kellermann
Michael Daugherty (*1954)                 
„Crystal“ für 2 Flöten und Gitarre
Antonín Dvořák
(1841-1904)
Amerikanisches Quartett F-Dur op. 96

Der amerikanische Komponist Robert Beaser gilt als Vertreter der „New Tonality“. Seine Mountain Songs basieren auf traditionellen Melodien aus der Region des Appalachen-Gebirges und verbinden zeitgenössisches Volksgut mit abwechslungsreichen Arrangements und Variationen, die von der grundlegenden modalen tonalen Strukturen abweichen.

Sein Landsmann George Rochberg widmete sich lange der seriellen Musik, bevor er nach dem Tod seines Sohnes 1964 zur traditionellen Tonalität zurückfand, weil er glaubte, so besser seine Trauer und andere Emotionen zum Ausdruck bringen zu können. Damit löste er eine Kontroverse bei Kritikern und Komponistenkollegen aus. Das American Bouquet entstand 1991. Es basiert auf populären amerikanischen Songs und stellt ein virtuoses Werk der klassischen Gitarrenliteratur dar.

Mit den Three Preludes widmet sich George Gershwin ebenfalls populären amerikanischen Klängen: Dem Charleston, dem Blues und schließlich dem Foxtrott. Alle drei Stücke sind geprägt von kühnen Modulationen und erweiterter Harmonik in Form von Stilelementen des Jazz, was die Nähe zu Gershwins symphonischen Kompositionen widerspiegelt.

Michael Daugherty zitiert mit Crystal indes sich selbst: das Stück ist der zweite Satz seines 2004 entstandenen Werk „Tell my Fortune“ für Kammerorchester und ist inspiriert durch die Welt der Wahrsagerei mit Kristallkugeln.

Antonín Dvořák lebte lange in den USA. Das Amerikanische Quartett F-Dur op. 96 entstand 1893 in der tschechischen Enklave Spillville, Inspiriert von täglichen Morgenspaziergängen am Fluss ließ er neben den allgemeinen  Natureindrücken auch die Vogelrufe des roten Tanagra einfließen, einer Vogelart, die Dvořák am Turkey River zum ersten Mal zu sehen und zu hören bekam.

Prof. Franz Halász
Gitarre

Elena Fomenko
Gitarre

Laura Lootens
Gitarre

Prof. Andrea Lieberknecht
Flöte

Mark Xiao
Flöte

Albert Steinberger
Violine

Miku Hisamatsu
Keyboard

Julia Knapp
Violine

Lilian Heere
Violine

Jannis Hoesch
Viola

Saskia Hirschinger
Violoncello

Karten:
€ 22,00 bis € 38,00
zuzügl. EUR 1,50 Systemgebühr pro Ticket
Schüler und Studenten 50% Ermäßigung

Kostenlose Tickethotline:
Tel. 0800 - 545 44 55  |  Fax. 0800 - 545 44 44
Mo - Do: 9:00 - 17:00 Uhr  |  Fr: 9:00 - 15:00 Uhr 

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